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Raus in die Natur

Von: Josef H. Goertz


Du bist schon jetzt den Winter leid? Nur noch trübe Stimmung?

Alle deine Fotos, sowie die Statistik deiner letzten Geocaching Tour sind bereits bearbeitet?

Da hilft dir nur eins: Runter vom Sofa, rein in die passende Outdoor-Kleidung und raus in die Natur um einige Dosen zu bergen oder Microabenteuer zu erleben!

 

Der Grund, warum du genau jetzt Rausgehen solltest, verrate ich dir in diesem Artikel.

 

Warum draußen sein gesund ist ...

 

Du fühlst dich wacher ...

 

Seit vier Monaten habe ich jetzt meine Lebertransplantation hinter mir und dadurch den Krebs besiegt. Gerade jetzt im Winter habe ich allerdings manchmal das Gefühl, das Tageslicht gar nicht zu Gesicht zu bekommen.

Es ist dunkel, wenn ich morgens für meine täglichen Besorgungen, oder um ein Microabenteuer zu erleben das Haus verlasse und abends, wenn ich wieder nach Hause komme.

Wer hat da schon große Lust, das Bett zu verlassen?

Doch leider kann zu wenig  Licht zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen führen, depressive Verstimmungen fördern und das Immunsystem schwächen.

Circa 30 bis 60 Minuten am Morgen, oder ach noch in deiner Mittagspause, können dich den Tag über wacher machen. Wie wäre es also am Morgen einmal mit deinem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder am Wochenende zum Bäcker, anstatt die Aufbackbrötchen in den Ofen zu schieben?

 

Du bleibst in Form ...

Schlechtes Wetter ist kein Grund um sich nicht sportlich zu betätigen. Zudem ist die Bewegung draußen aanstrengender und hat einen gesunden Nebeneffekt.

Unebener Boden oder Gegenwind stärken deine Muskulatur und das Herz-Kreislauf-System anders als das Laufband bei dir zu Hause oder im Fitnesstudio.

Einfach rein in die richtige Funkionskleidung und los: Völlig egeal ob Geocachen, Wandern, Rad fahren, Nordic Walking oder Joggen.

 

Du bist entspannter ... 

Völlig egal ob Park, Wasser, Berge oder Wald: Draußen in der Natur kommst du endlich einmal zur Ruhe, selbst/gerade im Winter. Dein Blick kann einmal weiter schweifen als zum nächsten Bildschirm, der Lärm verebbt und deine Gedanken können wandern, ohne das du gestört wirst (außer du nimmst dein Handy mit - aber auch das einfach einmal ausschalten und gegen ein GPS-Gerät tauschen!).

 

Du tust etwas für dein Gehirn ... 

Wer mehr an der frischen Luft draußen unterwegs ist, tut mehr für sein Gehirn. Kaum zu glauben?

Studien mit Kindern zeigen, dass die, die regelmäßig draußen herumtollen, nicht nur körperlich fitter sind. Draußen gibt es eben viele Möglichkeiten die körperliche Motorik und weitere Sinne zu schulen.

Das Ausprobieren regt deine Nervenzellen im Gehirn an, Impulse werden schneller weitergeleitet, die Luft versorgt den Körper und das Gehirn mit Sauerstoff. Denkblockaden werden schneller gelöst.

 

Du stärkst dein Immunsystem ... 

Die trockene Heizungsluft schwächt dein Immunsystem - die Schleimhäute der Nase und des Rachens werden ausgetrocknet. Das fördert Erkältungen.

Wenn du dich also mehr draußen bewegst, aktivierst du dadurch dein Immunsystem und tust etwas für deine Gesundheit. Die Schleimhäute können sich erholen, die Bewegung regt die Durchblutung an, was gleichzeitig das Immunsystem stärkt.

Bei Frost solltest du jedoch stets durch die Nase atmen. Warum? Die Luft ist bei Frost auch draußen eher trocken und je weniger "Angriffsfläche" du lieferst, desto besser. So werden die Schleimhäute in der Nase aktiviert und feuchten die eingeatmete Luft zugleich an, bevor sie den Rachen erreicht.

 

Im eigenen Tempo deinen Weg gehen ... 

"Bis bald im Wald" ...

                                              Rabe Abraxas


Wie sieht es bei dir aus, versuchst du dich auch im Winter fit zu halten, oder eher der Coutsch Potato (gemütlich und egal, ob ein bischen was auf die Rippen kommt)?

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